Schluss mit Schulz

Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet, könnte man jetzt sagen. Man könnte auch Mitleid mit dem ehemaligen Bürgermeister von Würselen haben, aber nicht nur die Schlangengrube SPD-Zentrale hat Anteil am ebenso steilen Absturz des 100%-Vorsitzenden. Er selbst hat es vergeigt, durch seine Großspurigkeit („Ich werde der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland“) und durch seine Wortbrüche (keine GroKo mehr; „in einem Kabinett Merkel werde ich nicht Minister“). Immerhin hat er noch einen Rest von politischem Anstand und/oder einfach die Schnauze voll. Ob er dem Mitgliederentscheid über die GroKo damit hilft, ist abzuwarten. Dass dieser Entscheid übrigens als demokratisch bezeichnet wird, ist aus meiner Sicht voll daneben. Die gewählten Volksvertreter sind m.E. die einzig Berechtigen, über den Koalitionsvertrag abzustimmen.

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