„Stotternde” Moderatoren?

In letzter Zeit fällt uns des öfteren auf, dass Moderatorinnen und Moderatoren (sic!) des ZDF beim Aussprechen von geschlechterbezogenen Benennungen, wie z.B. „Demonstrant    innen“ eine Kunstpause einlegen. Handelt es sich dabei etwa um die sprachliche Umsetzung der unsäglichen Genderschreibweise (mit * oder _ )? Es hört sich für uns wie Stottern an!
Es sollte doch wohl möglich sein, in der zur Verfügung stehenden Zeit der Moderation etc. „Demonstrantinnen und Demonstranten“ sagen zu können. Oder dürfen sie das nicht mehr?

Nichts mehr wert

Da hat man jahrzehntelang Briefmarken gesammelt, inkl. Abo bei der Deutschen Post, ist während des Studiums in Bonn immer brav zur Hauptpost gedackelt und hat sich auch noch den Ertstagsstempel geholt, und was bekommt man gesagt, als man jetzt einen Philatelisten fragte, was man mit all den Marken machen soll? „Kannste in die blaue Tonne tun, es sammelt keiner mehr!“
Ich hab heute aber immerhin in Aachen bei Aix-Phila 65 EUR bekommen. Besser als in die Tonne klopfen!

Zur Kommunalwahl 2020

Damit hatten die wenigsten gerechnet, ich auch nicht: Direkt im ersten Wahlgang hat der Jungspund der SPD in Herzogenrath mit über 53% die Bürgermeisterwahl gewonnen. Sein Klinkenputzen während des Wahlkampfes hat sich offensichtlich ausgezahlt. Die meisten Wähler entscheiden sich eben für eine Person und nicht für ein Programm einer Partei. Mal sehen, wie sich der Neue schlägt!
In Geilenkirchen hat der bunte Vogel Schorch es nicht geschafft, sich eine dicke Pension zu sichern. Dazu hätte er einer zweiten Amtszeit bedurft. Aus politischer Sicht auf jeden Fall ein gutes Ergebnis!

[Ergänzung 27.09.2020]: Dass ein Scheeter Jung, Stephan Keller, neuer OB von Düsseldorf geworden ist, freut mich sehr! Die Neue in Aachen, die Grüne Keupen, muss zuerst einmal zeigen, dass sie OB kann; als erste Amtshandlung nach einer Immobilie für ein Bürgerbüro in der City zu suchen, überzeugt da nicht unbedingt.
In Würselen war ein Wechsel überfällig, dafür haben die Wähler von Schwarz-Grün jetzt zumindest an der Verwaltungsspitze gesorgt.

Kopfschütteln

… verursacht bei mir zur Zeit einiges:

  • Polizisten sind keine Betschwestern! Wer sie angreift, tritt, beißt, bespuckt, muss eben damit rechnen, dass die Polizei auch Gewalt anwenden MUSS.
  • Apropos „Polizisten“: Ich meine damit natürlich auch Polizistinnen! Der Genderquatsch mit Sternchen oder Unterstrich ist so etwas von überflüssig, wir haben ja sonst auch keine wichtigeren Probleme!
  • Was wollte Herr Scholz eigentlich bei Herrn Schulz? Ich hab’s nicht verstanden.
  • Warum gibt es so saudumme Staatslenker wie in den USA? Wer wählt sowas, auch in Belarus, Türkei, Russland, Ungarn etc.? Das müssen doch noch saudümmere Menschen sein!

Bravo Bavaria

Wo ist die viel beschworene Mitmenschlichkeit und Solidarität? Alles nur Gewäsch! „Bayern first“ oder in Landessprache: „Mir san mir!“ So sieht es jedenfalls für mich aus! Dass die Menschen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf derart stigmatisiert werden , und das ausgerechnet zu allererst aus Bayern, finde ich absolut skandalös!!!
Ähnlich das Verhalten der Behörde auf Usedom, wo wir selbst die feindliche Stimmung in Teilen der Inselbevölkerung mitbekommen haben bei der Lektüre der Ostsee-Zeitung, aber auch bei einer Verkäuferin in einem Café.
Man müsste diese Herrschaften mit einer (Schadensersatz-)Klagewelle überziehen, dass ihnen Hören und Sehen vergeht. Leid tun können einem teilweise auch die Gastgeber, aber in den Hauptzielgebieten finden sich sicher schnell andere zahlungswillige Gäste.
Was für Zeiten! Was für tolle Menschen in wichtigen Positionen!
Bei der Gelegenheit muss ich unbedingt etwas loswerden: Söder kann Bayern, aber sicher nicht Deutschland! Bleib mal schön in München, Markus!

[Ergänzung vom 14.08.2020:] Tja, Herr Söder, dumm gelaufen mit der Testpanne! Erst auf andere von oben herab draufhauen und jetzt selbst als der Depp der Nation dastehen.

Zur „neuen Normalität“

Es wird sie immer geben: Die Ängstlichen, Schwarzseher und Pessimisten auf der einen und die Mutigen, Frohnaturen und Optimisten auf der anderen Seite.
Es ist erfreulich, dass es die so genannten Lockerungen gibt, die allmählich und vorsichtig zur Normalität zurückführen. So ist der Urlaub an der Ostsee gerettet und musste nicht storniert werden. Ob das Schwimmen/Schwimmtraining ab 30. Mai wieder möglich ist, werden wir sehen, da bin ich zuversichtlich, zumal der Vereinssport unbedingt wieder reaktiviert werden muss.

par or­d­re du muf­ti – geht nicht

Liebe Frau Merkel, wir leben immer noch in einer Demokratie, in der jeder einzelne Wähler der Souverän ist, vertreten durch die Abgeordneten des Parlaments, des Bundestags. Herr Brinkhaus hat recht! Das Kabinett und/oder die Ministerpräsidentenkonferenz sind keine Verfassungsorgane. Trauen Sie Ihrem Volk doch zu, dass es zu 95% vernünftig mit der Corona-Pandemie umgeht! Und lernfähig ist!
Ansonsten riskieren Sie weit Schlimmeres mit Ihrem zögerlichen Verhalten. Ich persönlich kann mich mit den Maßnahmen unserer Landesregierung in NRW sehr gut anfreunden, auch wenn es nicht immer einfach ist, Verordnungen zu verstehen, wie z.B. die jetzt doch gekommene Maskenpflicht beim Einkaufen. Aber sei’s drum, wir haben eine selbstgenähte Atemschutzmaske! Wenn ich sie schon tragen MUSS, dann hätte ich auch gern entsprechende Lockerungen, z.B. die Reisemöglichkeit innerhalb Deutschlands!

Ungewissheit

Diese Ungewissheit geht mir allmählich auf den Zeiger! Klar, die Politik muss aus dem wenigen Daten- und Faktenmaterial, das die Wissenschaftler über das COVID-19-Virus bisher haben, Verordnungen erlassen, um die Ausbreitung im Griff zu behalten. Dass wir das alles so hinnehmen müssen, vor allem die Beschränkungen unserer Grundrechte, das nervt, je länger es dauert und kein Impfstoff und/oder Medikament gegen den Erreger gefunden worden ist. Trotzdem: Ich möchte endlich wieder schwimmen gehen können oder zum Friseur; ich möchte im Sommer wie geplant an die Ostsee!
Die Maßnahmen wirken teilweise eher willkürlich als nachvollziehbar. Da muss ich z.B. den Kirchenvertretern Recht geben, die den Vergleich zu Supermärkten ziehen. Die wenigen Kirchenbesucher, die es noch gibt, könnten weit genug auseinander sitzen und Gottesdienst feiern.
Genauso willkürlich finde ich die 800-qm-Begrenzung für den Einzelhandel, ich bin auf die Klagen gespannt.

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