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Nach der Bayernwahl und den Länderspielen

Der Austausch von Personal ist sowohl im Fußball als auch in der Politik äußerst sinnvoll, zumal wenn das alte Personal schwächelt oder stört statt hilft. Insofern sollte Herr Seehofer den Hut nehmen, aber auch Frau Merkel sollte endlich das Signal wahrnehmen und eine vernünftige Nachfolgeregelung treffen.
Die Lust auf Fußball-gucken, speziell der Nationalmannschaft, hält sich bei mir sehr in Grenzen. Immerhin hat der Bundestrainer das Personal beim Frankreichspiel deutlich verjüngt, gut so!

Brinkhaus ist kein Rebell

Wenn ich diesen Quatsch schon wieder lese und höre! Ein 50-Jähriger hatte den Mut, sich einem „Alten Hasen“ (69 J.) als Gegenkandidat zur Wahl zu stellen. Was bitteschön ist daran verwerflich? Das war ein ganz normaler demokratischer Vorgang, die Fraktionsmitglieder hatten so auch tatsächlich eine Wahl und mussten nicht nur einem Kandidaten zustimmen.
Was die Motive der 125 Brinkhaus-Wähler angeht, da lässt sich trefflich drüber diskutieren, von mir aus auch streiten. Und dass Frau Merkel das Ergebnis selbst als Niederlage bezeichnet, ist auch nicht dramatisch, immerhin hatte sie ihren treuen Vasallen Kauder wieder vorgeschlagen. Daraus jetzt eine Aufforderung zu stricken, sie solle im Parlament die Vertrauensfrage stellen, ist absurd.

Sommer 2018

Das war endlich mal ein Sommer, der den Namen verdient hat. Von mir bekommt der Sommer 2018 die Note 1 (sehr gut). Soviel Sonne hatten wir aber auch nach dem gräulich-grauslich-grauen Herbst/Winter 2017/2018 verdient. Natürlich hat es nicht allen gefallen, da alles im Leben zwei Seiten hat: Viel Sonne bedeutet oft auch Hitze und starke Trockenheit.
Jammern auf hohem Niveau können wir in diesem unserem schönen Land bekanntlich vorzüglich. Daran möchte ich mich aber nicht beteiligen. Deshalb von mir ein dickes DANKESCHÖN an Petrus für das tolle Sommerwetter 2018. Nächstes Jahr muss es nicht schlechter werden, von mir aus.

Ende der Zeitumstellerei naht

Wer mein Blog schon von den Anfängen verfolgt, kennt seit Jahren meine Meinung zur Zeitumstellung zweimal im Jahr. Immer wieder habe ich dagegen gewettert und einige Initiativen und Petitionen dagegen unterstützt. Der Einsatz scheint sich zu lohnen: Nach der europaweiten Befragung der EU-Bürger wird es wohl 2020 soweit sein, dass dann nur noch eine Zeit gilt, höchstwahrscheinlich nicht die Normalzeit, aber Hauptsache, das unsägliche Vor- und Zurückstellen der Uhren hat ein Ende.

Trump(el) – was für ein armseliger Wicht

Wer es bisher nicht kapieren wollte, muss jetzt feststellen, was für ein armseliger Typ dieser Präsident der Amerikaner ist. Benehmen wie ein Prolet und kleines Kind. Beim Tod hört bekanntlich persönliche Gegensätzlichkeit auf. Trump hätte den Anstand und die Größe besitzen müssen, seinen Partei-„Feind“ McCain offiziell zu würdigen. Dass er dazu nicht in der Lage ist, ist einfach nur erbärmlich. Aber selbst das werden ihm seine vielen strohdummen Anhänger/Wähler verzeihen. Hoffentlich dreht sich bald die Stimmung so, dass der Armleuchter keine zweite Amtszeit bekommt.

Politisches Interesse geweckt

Die russischen Panzer, die heute vor 50 Jahren in Prag einrollten, haben damals bei uns Gymnasiasten das politische Interesse geweckt. Wir diskutierten plötzlich über die aktuelle Weltpolitik. Besonders erstaunlich finde ich im Rückblick unser Alter: Wir waren erst 13-14 Jahre jung. Mit Blick auf die heutige Jugend in diesem Alter kann ich mich eigentlich nur wundern.

Endlich – Özil ist raus

Endlich ist dieser völlig überschätzte, von Jogi viel zu lange eingesetzte – weil vom selben Manager betreute – Deutsch(?)-Türke(?) Özil aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Aus meiner Sicht war dieser Schritt schon lange überfällig. Und das hat für mich überhaupt nichts mit seiner unklaren Identitätsfindung zu tun. Für mich war er nie der begnadete Fußballer, für den ihn viele hielten. Da muss ich ausnahmsweise dem Uli Hoeneß mal Recht geben („Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt.“).
Und was die Diskussion um die Integration von Türkischstämmigen angeht: Es wird in der ganzen Diskussion mit keinem Wort erwähnt, dass es auch viele aus dieser Gruppe gibt, die sich nicht integrieren wollen, in ihren Vierteln („Klein-Istanbul“) leben und so Parallelgesellschaften gebildet haben. Aber das sagt man nicht gerne. Ich hab’s schon vor Jahren gesagt, da war man noch nicht im Verdacht, AfD-Anhänger zu sein, wenn man so etwas äußerte.

Die Wahrheit im Wein ersäufen

Als Altphilologe konnte ich einfach heute nicht über folgende Worte hinweggehen: „in vinum veritas“ stand da in einem Beilagenbeitrag meiner Tageszeitung mit Hinweisen zu kulturellen Veranstaltungen.

Wörtlich übersetzt heißt das: die Wahrheit in den Wein. – in mit Akkusativ (der Richtung) bedeutet: in hinein (Frage: wohin?).

Richtig musste es heißen: in vino veritas = im Wein ist/liegt die Wahrheit. (in mit Ablativ, Frage. wo?)

Aber was soll’s, dann ersäufen wir eben die Wahrheit im Wein (wohin mit der Wahrheit? Rein in den Wein! – Neu-Deutsch: Fake-News!)

Fußball-WM 2018

Zum LETZTEN WM-2018-Spiel DER MANNSCHAFT: Was für eine Blamage!!! Der Klassiker: Arrogant wie eh und je hatte man Süd-Korea schon vor dem Spiel besiegt. Insofern ist das Ergebnis klasse!
Jetzt können die satten, reichen Fußball-„Götter“ frühzeitig ihren wohlverdienten Urlaub antreten.
Ich hoffe nur, dass einige der „alten Garde“ freiwillig den Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklären, ich wüsste da ein paar…

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