Integration – keine Einbahnstraße

Türkischstämmige Deutsche und Türken, die in Deutschland leben, die für die Verfassungsänderung in der Türkei gestimmt haben, sind wie Freilandhühner, die für Käfighaltung gestimmt haben. Konsequenterweise müssten sie umgehend in die Türkei zu ihrem tollen Präsidenten, der die Meinungs- und Versammlungsfreiheit einschränkt und Oppostionelle zu Terroristen abstempelt, umziehen. Aber wahrscheinlich werden sie weiter die Freiheiten genießen wollen, die ihnen unser demokratischer Rechtsstaat bietet. Dass sie sich hier nicht heimisch fühlen, liegt wohl auch daran, dass sie sich nicht integrieren WOLLEN („Klein-Istanbuls“ gibt es schon länger in vielen deutschen Städten. Warum wohl?! Da muss man kein Deutsch sprechen. Man bleibt unter sich, mit allen Konsequenzen. Und das Satelliten-TV  mit Türk-Sat ist dabei hilfreich.).  Dass es diese Möglichkeit gibt, blenden viele Politiker einer bestimmten Coleur aus und suchen die Schuld für das Wahlverhalten dieser Leute bei „uns“. Unsinn!!!
Die doppelte Staatsbürgerschaft gehört abgeschafft. Ich kenne zum Glück genug positive Beispiele gelungener Integration. Diese Leute sind keine Erdogan-Fans!

Was kommt da noch?

Was lassen wir uns noch alles von der türkischen Regierung gefallen?! Bespitzelung deutscher Politiker, aber auch einfacher deutscher Bürger, das geht gar nicht!!!
Wie dumm manche Mitbürger türkischer Abstammung sind, konnte man gestern in der Aktuellen Stunde erleben: Eine in Deutschland geborene Friseurmeisterin türkischer Nationalität bekennt mit nicht akzentfreiem Deutsch, sie habe für das Verfassungsreferendum in der Türkei gestimmt. Natürlich wird sie nicht gefragt, ob sie denn demnächst in ihr so geliebtes Heimatland umzieht. Wird sie wohl auch sein lassen, aber ihren Landsleuten beschert sie womöglich eine Diktatur…
Ich gehe im übrigen davon aus, dass das passende Wahlergebnis schon in Erdogans Schublade liegt, egal wie die Türken letztlich entscheiden werden.

Glückwunsch AKK

Das Ergebnis der Saarland-Wahl zeigt vor allem eins: Mit leerem Geschwafel eines Schaumschlägers aus Würselen, das in erster Linie auf Stimmung setzt, sind keine zusätzlichen Stimmen zu gewinnen!
Ruhige, gute Sacharbeit und Unaufgeregheit der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die auch klare Kante zeigen kann, wenn es um unsere Werte geht (s.u.), werden eher goutiert. Und ein zweites: Je mehr Wahlberechtigte ihr Stimmrecht aktiv wahrnehmen, umso besser für unsere Demokratie!

Normalzeit

Ceterum censeo… Getreu dem alten Cato wiederhole ich meine Forderung, die Zeitumstellung endlich abzuschaffen. Offensichtlich gibt es dafür in der Bevölkerung eine sehr große Mehrheit. Und schon lange ist allen klar, dass die bei der Einführung erhoffte Energieersparnis nicht erreicht wurde und wird. Also, stoppt endlich diesen Unsinn!

neue Bibel – vom Bischof signiert

Quelle u.a.: AZ vom 22.03.2017; kurzes Video: HIER

Einfach nur widerlich

Offensichtlich hat der Sultan vom Bosporus jedes Maß politischen Anstands verloren, wenn ausgerechnet er Deutschland Nazi-Methoden vorwirft. Er will nur von seinen innenpolitischen (und wirtschaftlichen) Problemen ablenken und seine türkischen Anhänger mobilisieren. Man sollte ihn ruhig kommen lassen, ihm aber klar machen, dass man unter diesen Umständen für seine Sicherheit nicht garantieren könne. Wir in NRW haben da den passenden Innenminister, der schafft das.

[Nachtrag 08.03.2017:] Die Leserbriefe in der heutigen AZ sind allesamt sehr lesenswert: az-b1-20170308

„Die Bürger ignoriert“ – Leserbrief zu Kanzlerkandidat Schulz

» LESER SCHREIBEN – 02.03.2017

„Die Bürger ignoriert“

Willi Vondenhoff aus Würselen schreibt zum Thema „Kanzlerkandidat Martin Schulz“:

Ist Herr Schulz so bürgernah, wie er sich darstellt? Oder ist er ein von Macht besessener Mensch, was er nicht gerne zugibt? Bürgernähe will er als ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Würselen kennengelernt haben. Wirklich? Rückblick: Zum Ende seiner elfjährigen Tätigkeit als Bürgermeister ließ er gegen die überwiegende Meinung der Würselener Bürger das „Aquana“ aus dem Boden stampfen. Rund 4000 gesammelte Unterschriften von wahlberechtigten Bürgern wurden schlichtweg ignoriert. Ein gut funktionierendes Frei- und Hallenbad wurde dem Erdboden gleichgemacht, auf dem Gelände entstanden Einfamilienhäuser. Die Ertüchtigung des Frei- und Hallenbades hätte fünf Millionen Mark gekostet. Die Kosten für das Aquana – mit Krediten finanziert – 23 Millionen Mark. Betriebskostenzuschuss und Verlustabdeckung kosten die Stadt jährlich 1,2 Millionen Euro. Steuergelder bis heute 18 Millionen Euro. Bürgernah? Wie kann man jemandem vertrauen, der seiner „geliebten Stadt“ einen solchen Bärendienst erwiesen hat? «
aus: AZ vom 02.03.2017

Unterwanderung

Wenn nur die Hälfte dessen stimmt, was momentan über Bespitzelung in Klassenzimmern durch türkische Lehrer und Eltern (sowie Schüler?!) berichtet wird, dann ist das skandalös.
Wer in unserem freiheitlich-demokratischen Gemeinwesen lebt und u.a. die Vorzüge der Meinungsfreiheit genießt, der darf auch ohne Angst vor dem Sultan vom Bosporus seine (negative) Meinung über diesen Herrn äußern.
Wer aber als Mensch türkischer Nationalität meint, hier in unserem freiheitlich-demokratischen Land das Autokratiestreben dieses Machtmenschen unterstützen zu müssen, der sollte m.E. in seine türkische Heimat (zurück-)ziehen, da kann er dann täglich diesem Herren zujubeln und ihm die Füße küssen. Und er kann dann gleich alle die mitnehmen, die sich hier nicht integrieren WOLLEN, sondern in Parallelgesellschaften leben – jawohl, Frau Kraft und Herr Jäger, die gibt es auch schon in NRW! – und sich ihr Recht selbst stricken und durch ihren schlechten Einfluss unsere Gesellschaft unterwandern.

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