Beziehungsgrade

In seinem Buch „Alt werden wie ein Gentleman“ beschreibt Sven Kuntze mit einem schönen Bild die Grade der Beziehungen, die man im Leben entwickelt und hat. Er benutzt das Bild von konzentrischen Kreisen, die je nach Beziehungsart immer weiter nach außen gehen: Die engste Beziehung besteht mit dem Partner und der Familie, der nächste Kreis sind die weitere Verwandtschaft, dann wirkliche Freunde, es folgen (gute) Bekannte und Nachbarn; der Kreis der beruflichen Kontakte liegt dahinter, manche Menschen aus diesem Kreis „schaffen es“ in den Kreis der guten Bekannten, Ausnahmen in den Freundeskreis.
Ich selbst habe es quasi gestestet und zwar mit den Grüßen zum Jahresende: Ich habe diesmal nicht von mir aus sämtlichen ehemaligen Kollegien Weihnachts- und Neujahrsgrüße geschickt. Das Ergebnis war sehr ernüchternd: Nur vereinzelt meldete sich der ein‘ oder die andere. Was eine andere Erkenntnis von Sven Kuntze bzw. seiner Mutter bestätigt: „Kehre nie zurück (= in dein ehemaliges Berufsumfeld), du störst!“ Und wie singen die Höhner? „Fründe in der Not jehen hundert op e Lot!“ ALAAF!!!

Wann beginnt ein Jahrzehnt?

Jedenfalls nicht morgen an Neujahr 2020, damit das schonmal klar ist!

Es ist wieder soweit: In sämtlichen (Nachrichten-)Sendungen wird jetzt die FALSCHE Mitteilung verbreitet, das neue Jahrzehnt begänne mit dem morgigen Tag. Es wird auch nicht durch ständige Wiederholung korrekt!!!
Ein Jahrzehnt (und auch Jahrhundert) beginnt mit dem 01.01.xxx1 und endet mit dem 31.12.xxx0.
Demnach endet das laufende Jahrzehnt am 31.12.2020.
Aber wer interessiert sich noch für exaktes Wissen?!
In diesem Sinne: einen guten Rutsch ins neue Jahr (nicht Jahrzehnt!).

Ärgerlich

Schon seit mehreren Jahren finde ich es nahezu unmöglich, dass schon Ende August/Anfang September die Weihnachtsprodukte in den Discountläden und Supermärkten angeboten werden. Zum wiederholten Mal habe ich erleben dürfen, dass in einem Markt mit reichhaltigem Sortiment 4 Tage vor Heiligabend bestimmte Weihnachtsleckereien nicht mehr im Sortiment sind, heute Aachener Kräuterprinten. Auf Nachfrage erhielt ich die Antwort, diese würden seit November nicht mehr geliefert. Wie bescheuert ist das denn bitte?!
Vier Tage vor Weihnachten gibt’s keine Kräuterprinten mehr im Kaufland! Wahrscheinlich hätte ich mich spätestens im Oktober mit einem ausreichenden Vorrat eindecken müssen. Pervers!!! Diese Aktion hat leider nicht zur adventlichen Besinnlichkeit beigetragen.
Schnell abhaken nach dem Motto: Nicht ärgern, nur wundern!

Dresdenbesuch

Hysterische Zeiten

Ein lesenswerter Beitrag von Philipp Möller zur Hysterie um Gretchen, die „Heilige“: HIER
Interessant finde ich auch den darin zitierten Begriff des „Empörialismus“!

[Ergänzung vom 10.02.2020:] Ich habe inzwischen das Buch „Isch geh Bundestag“ von Philipp Möller gelesen. Ich kann die Lektüre nur wärmstens empfehlen!!!

Klimawandel

Boykott-Aufruf: Liebe Klima-Aktivisten, ich rufe euch auf, für ein neues Klima in den so genannten „sozialen“ Netzwerken zu sorgen. Boykottiert einfach einmal für einen Tag, eine Woche, einen Monat, für IMMER die Portale, in denen Hass-Sprache und Morddrohungen zu lesen sind! Damit würdet ihr sicher viel Gutes zum Klimawandel im menschlichen Miteinander erzielen.
Wir (1950er Jahrgänge) sind noch so erzogen worden: Respekt vor Älteren zu haben, freundlich und höflich zu sein; dankbar für das, was man hat, zu sein; Essen nach Möglichkeit nicht wegzuwerfen; sparsam sein; hilfsbereit und nicht egoistisch zu sein; mit Sprüchen wie: „Was du nicht willst, was man dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu!“ „Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.“ (Don Bosco); „Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist ist ein König!“ „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“

Alles lesen bzw. sich ansehen

Die Reaktionen auf Friedrich Merz‘ „Attacke“ auf Frau Merkel zeigt mir wieder überdeutlich, daß auch die Presse selektiv „zuhört“. Man sollte sich das komplette Interview des ZDF mit F. Merz anhören und nicht nur bestimmte Kurzpassagen herausschneiden und zusammensetzen.
Herrn Günther in Kiel rate ich dringend, erstmal das Format eines Friedrich Merz zu erreichen und Respekt zu haben vor der Lebensleistung „älterer Herren“.

Lesenswert

Wieder einmal spricht mir Wendelin Haverkamp aus der Seele. Daher empfehle ich die Lektüre seines aktuellen Monatsrückblicks (Quelle: AZ vom 01.10.2019 – Zitat):

DER ENDGÜLTIGE MONATSRÜCKBLICK 01.10.2019

Unsere Umwelt-Pippi und das Wischen ohne Stift

Topereignis der letzten Wochen war zweifellos die perfekte Inszenierung einer Atlantiküberquerung mit dem Arbeitstitel: „Es fährt ein Bötchen nach New York“. Früher hätte die Zeile geheißen: „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“, aber mit dem öffentlichen Nahverkehr ist New York leider immer noch nicht zu erreichen. In der Hauptrolle brillierte eine heilige Greta, die am Bug ihres Schiffleins posierend 16-jährig in Manhattan einlief. Schönere Bilder hatten die Agenturen lange nicht. Lesenswert weiterlesen

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