par or­d­re du muf­ti – geht nicht

Liebe Frau Merkel, wir leben immer noch in einer Demokratie, in der jeder einzelne Wähler der Souverän ist, vertreten durch die Abgeordneten des Parlaments, des Bundestags. Herr Brinkhaus hat recht! Das Kabinett und/oder die Ministerpräsidentenkonferenz sind keine Verfassungsorgane. Trauen Sie Ihrem Volk doch zu, dass es zu 95% vernünftig mit der Corona-Pandemie umgeht! Und lernfähig ist!
Ansonsten riskieren Sie weit Schlimmeres mit Ihrem zögerlichen Verhalten. Ich persönlich kann mich mit den Maßnahmen unserer Landesregierung in NRW sehr gut anfreunden, auch wenn es nicht immer einfach ist, Verordnungen zu verstehen, wie z.B. die jetzt doch gekommene Maskenpflicht beim Einkaufen. Aber sei’s drum, wir haben eine selbstgenähte Atemschutzmaske! Wenn ich sie schon tragen MUSS, dann hätte ich auch gern entsprechende Lockerungen, z.B. die Reisemöglichkeit innerhalb Deutschlands!

Ungewissheit

Diese Ungewissheit geht mir allmählich auf den Zeiger! Klar, die Politik muss aus dem wenigen Daten- und Faktenmateriel, das die Wissenschaftler über das COVID-19-Virus bisher haben, Verordnungen erlassen, um die Ausbreitung im Griff zu behalten. Dass wir das alles so hinnehmen müssen, vor allem die Beschränkungen unserer Grundrechte, das nervt, je länger es dauert und kein Impfstoff und/oder Medikament gegen den Erreger gefunden worden ist. Trotzdem: Ich möchte endlich wieder schwimmen gehen können oder zum Friseur; ich möchte im Sommer wie geplant an die Ostsee!
Die Maßnahmen wirken teilweise eher willkürlich als nachvollziehbar. Da muss ich z.B. den Kirchenvertretern Recht geben, die den Vergleich zu Supermärkten ziehen. Die wenigen Kirchenbesucher, die es noch gibt, könnten weit genug auseinander sitzen und Gottesdienst feiern.
Genauso willkürlich finde ich die 800-qm-Begrenzung für den Einzelhandel, ich bin auf die Klagen gespannt.