SCH wie Schwaadlapp

… oder Schulz, in diesem Fall identisch; denn der ehemalige Bürgermeister von Würselen ist und bleibt ein solcher. Man könnte mit Blick auf seine Redseligkeit auch sagen, dass er sich die Suppe, die er gerade auslöffeln muss, selbst eingebrockt hat, indem er am Wahlabend sehr voreilig eine weitere GroKo ausgeschlossen hat. Und in ein Kabinett Merkel wollte er auch nicht als Minister. Inzwischen hört man dazu nichts mehr von ihm, da er doch der prädestinierte Außenminister sei, meint er sicher selbst.
Und da könnte er es mit Adenauer halten, auf den das Zitat zurückgeht: Wat interessiert mich mein Jeschwätz von jestern.

Christsein heute

Was glaubt ein Christ? Wenn man heute Leute fragt, kommen die verschiedensten Antworten, viele WISSEN gar nichts mehr über den Glauben der Christen. Vereinzelt kommt als Antwort das Credo (lat. = Ich glaube;  also das Glaubensbekenntnis).
Woran liegt das? Religiöse Erziehung fängt zuhause an, und wenn keine erfolgt, dann wissen Kinder nichts über den christlichen Glauben, geschweige dass sie selbst glauben können. Das Wissen allein reicht aber auch nicht: der christliche Glaube verlangt die Umsetzung ins Tun, ins Handeln. Nächstenliebe will gelebt sein. „Draußen” lernen Kinder heute etwas anderes. Das ICH kommt an allererster Stelle, Selfies sind der beste Ausdruck dafür. Selbstliebe wird hier völlig falsch verstanden.
Das christliche Hauptgebot der Liebe lautet: Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Das ist die dreifache Liebe und nicht der ausschließliche Narzismus (= Eigenverliebtheit), den heutzutage sehr viele Menschen, sogar Staatsführer, leben.
Die großen Kirchen (katholisch und evangelisch) bei uns in Deutschland haben sicher ihren Anteil an der Entwicklung hin zur religiösen Gleichgültigkeit und zum Unglauben. Die erschreckende Dummheit ganz vieler Mitmenschen kommt hinzu. Aber man muss kein Akademiker sein, um glauben zu können (- das schadet sogar manchmal eher, denn „studieren macht nicht fromm”).
Vernünftig glauben geht auch, man muss seinen Verstand nicht ausschalten, wenn man der biblischen Botschaft von der Menschwerdung Gottes glauben will. Es gehört schon fast Mut dazu zu sagen, ja, ich bin ein Christ. Diesen Mut wünsche ich uns gerade heute.
Gesegnete und frohe Weihnachten!

Was nun, Frau Merkel?

Jetzt sind echte Demokraten gefragt, die Staatsräson vor Parteiräson stellen können.

Das hatte ich nach der Bundestagswahl geschrieben. Und nun der Ausstieg von Herrn Lindner und seiner FDP aus den Sondierungsgesprächen für eine sog. Jamaika-Koalition. Die SPD verweigert sich weiterhin und fühlt sich vom Bundespräsidenten nicht angesprochen, der an die Verantwortung aller gewählter Demokraten appelliert. Frau Merkel hat so allmählich ihr Pulver verschossen und sollte über einen geordneten Rückzug nachdenken. Ich sehe zur Zeit allerdings keinen fähigen Nachfolger, der schon bereit stünde. Dafür hat Frau Merkel jahrelang gesorgt.
Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht… Vermutlich läuft es auf Neuwahlen hinaus.

Normalzeit beibehalten

Wenn inzwischen 75% der deutschen Bevölkerung für die Beibehaltung der Normalzeit ist, warum bekommen wir das  auf europäischer Ebene nicht hin?

Sicher gibt es zur Zeit viel drängendere Probleme: Der unsägliche Brexit und nun die Situation in Spanien mit dem uneinsichtigen, abgesetzten Katalanenpräsidenten, der im übrigen eine erwiesene Mehrheit der katalanischen Bevölkerung, die gegen die Abspaltung ist, einfach ignoriert.

Der Pensionär

Pen­si­o­när, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯

Rechtschreibung
Worttrennung: Pen|si|o|när
Bedeutungsübersicht

Beamter im Ruhestand […]

Synonyme zu Pensionär

Ruheständler […]

Aussprache
Betonung: Pensionär

Quelle: duden.de

Die Demokraten sind gefragt

Nach dem katastrophalen Wahlergebnis für die Große Koalition mit 14% Verlusten, einer SPD, die ihr schlechtestes Ergebnis je eingefahren hat und nun mit ihrem Vorsitzenden Martin Schulz, der sich als schlechter Verlierer zeigt, in die Opposition will, weil sie keine Neuauflage der sog. GroKo möchte, bleibt nur die Option Schwarz-Gelb-Grün (nach der Landesflagge von Jamaika so genannt).
Jetzt sind echte Demokraten gefragt, die Staatsräson vor Parteiräson stellen können. Denn es gilt, den Rechtspopulisten der AfD Paroli zu bieten.
Gut ist immerhin, dass mehr als Dreiviertel der Wahlberechtigten zur Wahl gegangen sind und dass die Liberalen, die historisch gesehen die „Erfinder” der deutschen Demokratie sind, wieder im Bundestag sitzen und die Regierungskoalition mit bilden können. Die Grünen müssen jetzt beweisen, dass sie nicht nur mit den Sozialdemokraten koalieren können/wollen, was sie auf Landesebene ja bereits geschafft haben.
Schlecht finde ich das mit über 700 Abgeordneten aufgeblähte Parlament; hier wäre eine Reform vorher möglich gewesen, wie Norbert Lammert sie angemahnt hatte, leider ohne Erfolg.

Zum Tod von Heiner Geißler

Einer der besten Köpfe der CDU ist mit 87 Jahren gestorben, Heiner Geißler. Er gehörte zu meinen politischen Idolen, weil er zu den Querdenkern in der konservativen Partei gehörte. Hochintelligent, eloquent und humorvoll hat er den politischen Diskurs immer bereichert.
Vom Freund Kohls zum angeblichen Putschisten hat er sich entwickelt, als er den Kult um den Machtmenschen Kohl beenden helfen wollte. Es hat ihn schließlich seinen Posten als dienstlängster Generalsekretär der CDU gekostet. Er blieb sich aber treu und mischte sich bis zuletzt in die Politik ein, die für ihn immer Streit und Kampf um den besseren Weg war. Hut ab! Requiescat in pace.

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