Archiv: Oktober 2011
Eine Woche Gardasee mit vielen Eindrücken (ca. 250 Fotos sind bei mir ‘ne Menge für “nur” eine Woche) von Sirmione, Peschiera del Garda, Verona, Lazise, Bardolino und sogar Venedig liegt hinter uns. In jeweils zwei Etappen haben wir die knapp 1000 km Hin- und Rückfahrt bewältigt, wobei Ulm als Zwischenstop auch sehr schön war und für mich ein kulinarisches Highlight geliefert hat: Im “Zunfthaus” hab ich mir beide Male saure Schweine-Nierchen gegönnt, hmmm.
Das mit der Videomaut am österreichischen Brenner hat übrigens wunderbar funktioniert!
Nachdem ich festgestellt habe, dass das sogenannte Social-Network (=soziales(?) Netzwerk) facebook für mich nichts bringt, außer Ärger, Suchtgefahr und wenig wirklichen Nutzen, bin ich dann doch vor dem 30. März 2012 ausgestiegen. Zu meinen (negativen) Erkenntnissen gehört die Erfahrung, dass man Dinge liest, die einen eigentlich nicht interessieren und nichts angehen (spricht man am nächsten Tag einen jungen Menschen auf seinen Eintrag an, wird man direkt als facebook-Stalker betitelt^^); eine weitere Erkenntnis ist, dass man in diesem “sozialen” Bereich lustig übereinander herfallen kann, statt persönlich MITEINANDER vernünftig zu reden. Fazit: Das ist nichts für mich!
Die von mir schon öfter gemachte Feststellung, dass die Zeit nur so dahinfliegt, bewahrheitet sich z.Z. wieder: Noch eine Woche und das erste Quartal für die jetzigen 13er ist schon gelaufen! – Naja, was soll’s. Genießen wir die Herbstferien am Gardasee, mal gespannt, wie es wird, ob etwa auf dem Brennerpass schon Schnee liegen wird, und wie das mit der Videomaut funktioniert. Vielleicht haben wir ja diesmal mit dem Wetter Glück (s.u. Sommer^^)…
Es macht im Moment richtig Spaß, der deutschen Nationalmannschaft zuzuschauen. Eine beachtliche Bilanz: 10 Spiele, 10 Siege! Dass der “Deutschländer” Özil wieder fit war, war zu erwarten; die zwickende Achillessehne, benannt nach der einzig (!) verwundbaren Stelle des antiken Helden Achilles, hatte wohl eher psychsomatische Ursachen: der Arme weiß nicht wirklich, wohin er gehört, oder er hat ganz einfach nur Schiss vor “seinen” Landsleuten in der Türkei.
SIEG!!!
und das auch ohne den Türken Özil!
Ich hatte Frau Merkel geschrieben, sie möge ihren Kanzleramtsminister entlassen, da er m.E. durch seine unmöglichen Äußerungen nicht mehr haltbar sei. Hier die Antwort aus der CDU-Bundesgeschäftsstelle:
Sehr geehrter Herr Laufen,
vielen Dank für Ihre Anmerkungen an Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu den in der Öffentlichkeit diskutierten Aussagen von Kanzleramtsminister Pofalla gegenüber seinem Bundestagskollegen Bosbach. Frau Merkel ist immer dankbar für Zuschriften, sie bittet jedoch aktuell um Verständnis, dass sie aufgrund der vielen Anfragen nicht persönlich antworten kann.
Lassen Sie mich hierzu festzustellen, dass Herr Minister Pofalla sein Bedauern öffentlich zum Ausdruck gebracht hat und er sich für die Äußerungen entschuldigt hat. Herr Bosbach selbst erklärte, dass man sich bereits bevor die Äußerungen in die Öffentlichkeit gelangt sind miteinander ausgesprochen habe und er die Entschuldigung seines Kollegen angenommen hat.
Es ist eine Frage der politischen Fairness, das Signal, das beide Beteiligte gegeben haben, zu akzeptieren, und die Sache für abgeschlossen zu erklären.
Mit freundlichen Grüßen
Roger Pautz
Team Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle
Ich habe am 30.09.11 Herrn Bosbach gemailt, er möge weiter in der Politik aktiv bleiben; hier seine Antwort:
Sehr geehrter Herr Laufen
Leider muss ich Ihnen gestehen, dass es sich bei diesen Zeilen um einen Standardbrief handelt, aber wenn man in kurzer Zeit viele hundert E-mails, Briefe oder Faxe erhält, kann man leider nicht auf jede Zuschrift so intensiv eingehen, wie man es gerne tun würde.
Natürlich war mir von Anfang an klar, dass es problematisch ist bzw. werden könnte, wenn ich nicht mit der Fraktionsmehrheit stimme, und in der Politik darf man nicht empfindlich sein. Gelegentliche Auseinandersetzungen gehören zur politischen Arbeit wie das Holz zur Schreinerei. Aber diese Auseinandersetzungen sollten immer sachbezogen sein. Ein stetes Ringen um richtige politische Entscheidungen ist ganz selbstverständlich. Aktuell würde das bedeuten: weiterlesen… »

