Archiv: Montag, 20. Juni 2011
Der zweite Leserbrief ist von unserem Freund Rainer!
“Nichts ist neu auf diesem Planeten
Professor Ottmar Braun aus Aachen schreibt zur Griechenlandhilfe:
Kürzlich las ich: „Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll, Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben!“
Die Gedanken stammen nicht von einem europäischen Spitzenpolitiker, sondern von Marcus Tullius Cicero aus dem Jahre 55 v. Chr. Merke: Nichts ist neu auf diesem Planeten.
Rainer Held aus Aachen merkt an:
Es ist schon faszinierend, dass uns Staatsschulden wie Naturkatastrophen verkauft werden. Beruhen sie denn nicht auf Ausgaben, die von gewählten Politikern in Parlamenten per Gesetz beschlossen worden sind? Staatsschulden passieren nicht, sie werden seit Jahrzehnten verursacht! Und wir sollten uns bewusst machen: Deutschland ist nur noch nicht soweit wie Griechenland. Wir kommen auch noch dran.” aus: AZ vom 20.06.2011

