Archiv: Mittwoch, 31. März 2010
Wir werden uns den Film auf jeden Fall ansehen. Der Auszug aus dem Interview mit dem Regisseur in der heutigen Tageszeitung bestätigt mich in meiner Haltung dieser gefährlichen Organisation gegenüber, u.a. auch meine Empörung darüber, dass ausgerecht ein Tom Cruise den Stauffenberg spielen durfte und dafür noch mit einem deutschen(!) Fersehpreis geehrt wurde;
“Der Film endet mit einem Zitat des Sektengründers Hubbard, das direkt aus „Mein Kampf“ stammen könnte. Warum ist die Organisation immer noch nicht verboten?
Stein: Das wundert uns alle. Scientology basiert auf purem Faschismus. Die Organisation tritt jede freiheitlich demokratische Grundordnung mit Füßen. Tag für Tag findet Betrug statt. Dass die Sekte trotzdem nicht verboten wird, ist wohl auch Resultat der ausgezeichneten Propaganda. Und dann darf ein Tom Cruise nicht nur den Widerstandskämpfer Stauffenberg spielen, er wird dafür auch noch mit einem „Courage-Bambi“ geehrt. Dabei hat Stauffenberg all das bekämpft, wofür Scientology steht . ” (aus: AZ, 31.03.2010)
Fortsetzung folgt nach der Ausstrahlung heute Abend…
[Kommentar nach dem Film]: Sehr realistischer Spielfilm, der vor allem die Frage aufwirft: Wie können intelligente Menschen solch einem geistigen Diarrhoe-Produkt aus den USA, wo viel SCH… herkommt, auf den Leim gehen? Ein mittelmäßiger Science-Fiction-Autor namens Ron Hubbard verkauft seine geistigen Ergüsse als “Religion”, nicht zu fassen! Dass z.Z. nur noch ca. 5000 Mitglieder in Deutschland dabei sind, mag tröstlich sein, aber was ist mit den “Freunden” in Amiland, wieso hat dieser Psycho-Verein mit faschistischem Gedankengut da soviel Zulauf und Anerkennung?!

