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Archiv: Samstag, 13. Februar 2010

Es geht abwärts mit unserem Karneval: Kein Sitzungsbesuch dieses Jahr, weder Bäckerball in Aachen, noch Kölner Sitzung in der Börse. Der Pfarrkarneval sonntags im Pfarrheim ist auch seit Jahren nicht mehr die Attraktion; früher meldete man sich freiwillig für einen Dienst, damit man ganz sicher an Karten kam, alles passé. Das Herzogenrather Zelt hat uns nach jahrelanger Abstinenz gestern Abend auch eher ernüchtert als motiviert, nochmal hinzugehen. Zigarettenqualm, mehr Disco- als Karnavalsmusik, seltsames Volk etc., also nicht unsere Welt. Die Band S.O.S. war o.k., aber der spärliche Applaus sprach Bände über das Publikum. Vielleicht waren wir auch zu früh da… Einer der mir bekannten Tontechniker erzählte, wie es am Fettdonnerstag aussah im Zelt: 3000 (!) Leute dichtgedrängt, mit allem, was passieren kann: Ehezerwürfnisse, Schlägerei, fliegende Gläser, die an Köpfen landen. Bruche mer nit!
Also feiern wir Unseren kleinen Karneval am Rosenmontag vor der Haustür mit Musik, Stehtisch, Thermoskanne Glühwein und selbst gebruzelten Quarkpüffelchen. Der Familie und den Freunden, die dazu kommen, hat dat bisher emmer Freud jemaht. Alaaf
PS: Dass in meiner Schule die karnevalistischen Spaßbremsen das Sagen haben. sei nur noch am Rande erwähnt.

Egi Laufen am Samstag, 13. Februar 2010 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare
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