Archiv: Juli 2008
Der Letztere ist bekanntermaßen (!?) der Schutzpatron der Reisenden: Wir sind heute sicher und ohne Stau nach knapp acht Stunden incl. zweier kleiner Pausen um viertel vor eins zuhause angekommen.
Den Ersteren hatte ich ja um etwas ganz Bestimmtes gebeten (s.u.): Letztlich war es der erholsame Sonne-Strand-Meer-Urlaub, auch wenn die erste Woche eher “durchwachsen” war, wie man bei uns zu sagen pflegt (ist dem Metzgerhandwerk entlehnt: durchwachsener Speck ist halb Fleisch, halb Fett). Die letzten vier Tage waren jedenfalls super; und die entsprechende Farbe haben wir vom Scheitel bis zur Sohle bekommen. Auf ein Neues im nächsten Sommer. Jetzt gehts weiter im Alltag…
Seit gestern ist es Wirklichkeit: Sonne, Sonne, Sonne; Sand und Meer. So liebe ich den Urlaub. Die letzten vier Tage gleichen also alles aus, was bisher gefehlt hat. Hier ein paar Impressionen von der Bansiner Seebrücke aus, morgens um 8!
Nach zwei relativ schönen Tagen mit doch reichlich Sonne ist es heute so uselig, dass wir nach einer Stunde am Strand aufgegeben haben. Es war einfach zu kalt. Also sitze ich mal wieder im “Haus des Gastes” an meinem NB und schreibe u.a. diesen Bericht (nachdem ich Emails gecheckt und wp und ngg aktualisiert hab^^ – nur was für Insider
) Ab morgen soll es Wetter-mäßig besser werden… Wir sind guter Dinge. Herzliche Grüße in alle Richtungen, auch nach Nürnberg bzw. Roth!
…, so bezeichnet sich Usedom und verweist auf die durchschnittliche(!) Sonnenscheindauer im Jahr. Das mit dem Durchschnitt ist ja bekanntlich so, dass es ein Mittelwert aus Spitzen- und Tiefstwerten ist. Wir haben zZ offensichtlich eine Phase erwischt, die den Durchschnittswert nach unten zieht. Aber es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung – sagt eine Volksweisheit. Aber das ist für mich das Problem: Eigentlich wollte ich ja auf besagte Kleidung gänzlich verzichten, tagsüber am Strand ! ! ! Nun denn, was soll man machen? Auf eine bessere zweite Woche hoffen; oder sich mit dem Notebook ins “Haus des Gastes” setzen und via Wlan doch im Internet “rumhängen”, obwohl man sich fest vorgenommen hatte, darauf im Urlaub zu verzichten. So kann aber wenigstens die interessierte Leserschaft (bis weit nach Frankreich rein, in die Dordogne
) erfahren, wie es mir so geht.
Im übrigen, damit kein falscher Eindruck entsteht: Wir waren bisher jeden Tag am Strand, und wenns nur für ein Stündchen war. Gestern hatten wir sogar zwei Stunden fast nur Sonne, erst gegen Mittag zog dann die Wolkenfront auf, ein kleiner Schauer war in der Strandmuschel zu ertragen. Und lesen kann man auch bei bewölktem Himmel. Klagen hilft eh nix; wir nehmen es gelassen und erholen uns allemal.
Man darf sich ja eigentlich nicht selbst loben (“Eigenlob stinkt!”), aber…
Ein bissel bin ich schon stolz darauf, dass ich die ganze Technik, die ich so nutze, auch zu beherrschen in der Lage bin. Hab heute nach knapp einer Woche wieder eine Fritz!Box ans Laufen bekommen, diesmal die 7270 (ist Router und TK-Anlage incl. DECT-Basis in einem!). Warum ich die nicht sofort bestellt hab nach dem Blitzschlag, ich weiß es nicht; muss im Schock gewesen sein, dass ich zunächst die gleiche wie vorher (7170) geordert hatte. Nu gibts ja das 14-tägige Widerrufsrecht und Conrad an sich ist einfach KLASSE, die fackeln nicht lange: Eine Email genügt, und schon kann man den Deal rückgängig machen und die bessere Hardware bestellen. Und die Lieferung erfolgt innerhalb der nächsten 48 Stunden, einfach perfekt! – Mensch, immer diese Amerikanismen!
Jetzt muss nur noch die Versicherung mitspielen und den Gesamtschaden ersetzen, dann hat sich die Sache gewissermaßen sogar gelohnt: Denn technisch sind wir auf jeden Fall jetzt besser ausgestattet als vorher (zB mit einem B&O-TV, Flachbild-Röhre und Supersound). Alles andere wäre ja auch nicht sinnvoll, oder?!
“Das Wetter war ja schon richtig sommerlich, so dass man auch zuhause im Garten die Sonne genießen konnte. Aus ganz speziellem Anlass muss ich dich jetzt aber bitten: Lass es gut sein mit dem Regen, der seit Tagen immer wieder die Ferien-/Urlaubsstimmung trübt. Schieb das Hoch hoch und lass es über ganz Deutschland/Europa wochenlang für herrliches Sommerwetter sorgen; es muss ja nicht brüllend heiß sein, aber wenigstens mehr Sonne als Wolken bieten. DANKE.”
Übrigens: Heute sind wir bei unserem Großelterntag mit Lenni (s. Enkelbilder) nur einmal kurz von ein paar Regentropfen erwischt worden.
…, also zumindest im “wahren Leben”
Die neue Fritz-Box kam heute an (Mi-Abend bestellt bei Conrad!!!), jetzt können wir wieder telefonieren (wenigstens über VoIP), Emails empfangen und senden und im Zwischennetz rumsegeln.
Das wär schonmal geschafft, puhhh.
Am Mittwochabend, 2. Juli, gegen 18:30 Uhr hat in der Nähe unseres Hauses ein wuchtiger Blitz eingeschlagen, mit für uns erheblichen Folgen: etliche Teile der modernen Kommunikation sind “über die Wupper” (= kaputt; hin; unbrauchbar). Wir sind von der Außenwelt abgeschnitten. Der Router und die Telefonanlage sind ausgefallen; dank eines “alten Hasen” der T-Com können wir immerhin seit heute Nachmittag (3. Juli) wenigstens wieder mit einem Festnetztelefon telefonieren. Internet, Email, Internettelefonie geht vorerst gar nicht mehr. Zum Glück hab ich ja einen Arbeitsplatz, von dem aus ich diesen Artikel online stellen kann/konnte. Über das Sat-LNB (und/oder das Stromnetz) sind zwei Fernseher und zwei Receiver sowie zwei weitere Geräte kaputt gegangen. Fernsehen geht zZ nur über ein Mini-TV mit DVB-T-Empfang.
Plötzlich stellt man fest, wie sehr man diese Dinge der heutigen Zivilisation nutzt…
Zum Glück konnten wir die Handys weiter brauchen. Und zum Glück ist alles versichert; nur die ganze “Lauferei”, die man jetzt hat, kommt nicht gerade passend. Aber was soll’s, es gibt Schlimmeres.

