Egis Weblog

Archiv: Februar 2008

Heute ist bei uns Bürgermeisterwahl. Irgendwann hat es mich erwischt, da bekam ich vor einer Wahl die Einladung für einen Wahlvorstand im Wahlbezirk xyz. Dazu werden bevorzugt Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, also auch Beamte/Lehrer herangezogen. Es ist ein Ehrenamt, das man auch ablehnen kann, allerdings nicht mit irgendwelchen fadenscheinigen Gründen. Einmal in der Datenbank, wird man immer wieder angeschrieben, wenn Wahlen anstehen. So bin ich auch heute wieder stellvertretender Wahlvorsteher; man muss aber nicht den ganzen Tag da sitzen, sondern man teilt sich die Arbeit/Zeit, eine Mannschaft 5 Stunden morgens, die andere ab Mittag, auszählen ab 18:00 h müssen dann alle. Nebenbei bekommt man eine kleine Aufwandsentschädigung (wofür es sich nicht lohnt, wenn man einen Stundenlohn errechnen würde!). Aber wenn es keiner machen würde, würde unsere Demokratie nicht funktionieren.
Das andere ist das aktive Mitwirken, und wenn es nur das Kreuzchen-Machen auf dem Wahlzettel ist; wir haben jedenfalls von unserem Bürgerrecht Gebrauch gemacht und haben gewählt. Leider haben dasselbe nur gut 2 von 5 Wahlberechtigten auch so gemacht; wen’s interessiert: das Ergebnis (links oben auf “Gesamtergebnis” etc. klicken)

Egi Laufen am Sonntag, 24. Februar 2008 | Abgelegt unter: Allgemein,Politik | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Erzbischof Zollitsch hat ohne direkten Anlass eine Diskussion angestoßen, die den erzkonservativen Kräften in der katholischen Amtskirche (= Priester, Bischöfe) nicht schmeckt. Aber er hat Recht, wenn er sagt, dass die Verpflichtung zur Ehelosigkeit (Zölibat) “theologisch nicht notwendig” sei. In der frühen Kirchengemeinde, der sog. Urgemeinde war es sogar so, dass man von einem Presbyter (Priester) die Eigenschaften eines guten Hausvaters erwartete, der zusammen mit seiner Frau sein Haus gut in Ordnung hielt. “Ein Leiter der Gemeinde (episkopos) … soll der Mann nur einer Frau sein…, jemand, der seinem eigenen Hause gut vorsteht, der seine Kinder in Gehorsam hält mit aller Ehrbarkeit. Wenn aber jemand seinem eigenen Hause nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes Sorge tragen können?” (1 Tim 3, 2.4-5.12; Tit 1,6-9). Die “Ältesten” waren also kluge Hausväter, die zugleich ein führendes Amt in der Kirche hatten.
Erst im 11. Jh. wurde der Pflichtzölibat verbindlich für alle katholischen Geistlichen festgelegt; damals ging es schon um Besitz und Macht; Kinderlose hatten keine direkten Erben, so blieb der Reichtum ungeteilt im Besitz der Kirche…
Das 2. Signal von Bischof Zollitsch, das mir gefällt: Er möchte die Ökumene weiter voranbringen, prima, meine Unterstützung hat er. Ich wünsche ihm gutes Gelingen und den Beistand des Heiligen Geistes gegen alle Widersacher.

Egi Laufen am Mittwoch, 20. Februar 2008 | Abgelegt unter: Allgemein,Politik,Religion | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Es war ein Spontanentschluss; schon mehrere Leute hatten uns gesagt, das sei was für uns, aber bisher hatten wir keine Gelegenheit gefunden. Wie es der Zufall wollte, lief “Keinohrhasen” gestern Abend in unserem kleinen kommunalen Kino im Bürgerhaus Kohlscheid, quasi bei uns umme Ecke. Es war köstlich, stellenweise hab ich mich gebogen vor Lachen. Die doch sehr offene Sprache, die genialen Definitionen, einfach toll. Könnt ich mir glatt nochmal anschauen.

Egi Laufen am Donnerstag, 14. Februar 2008 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

Das nenn ich Klartext:
„Scheinheilig“ Ali Ertan Toprak, Generalsekretär der Alevitischen Gemeinde Deutschland, hat Erdogan scharf kritisiert. Seine Worte, dass die vermeintliche Assimilation der türkischen Einwanderer in Deutschland ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei, erwiesen sich vor dem Hintergrund der Unterdrückung ethnischer und religiöser Minderheiten in der Türkei als scheinheilig: „Dort und nicht etwa in Deutschland werden Minderheiten wie die Aleviten, Christen und Kurden zur Assimilation gezwungen.“ (ddp)

Egi Laufen am Mittwoch, 13. Februar 2008 | Abgelegt unter: Politik | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Egi Laufen am Montag, 11. Februar 2008 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Letztes Wochenende noch (seltener) Schnee (s.u.), gestern und heute herrliche Frühlingssonne bei 15° – 17° C! Genießen wir es, wer weiß, was noch kommt…!

Egi Laufen am Sonntag, 10. Februar 2008 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Sie wird immer wieder, auch in Politikerreden bemüht, viele Jugendliche in unserem Land erleben es ganz anders, auf beiden Seiten. Ich habe als Student bei den Glaswerken gejobt, da habe ich viele türkische Mitbürger kennen und schätzen gelernt; eine Sache habe ich nie vergessen: als ein Deutscher einen Türken in die Pause schicken wollte, sagte der Deutsche: “Du jetzt Pause machen!” Auf meine Bemerkung zu dem Deutschen, was er denn für ein Deutsch spräche, antwortete der Türke dankbar, er wolle vernünftig Deutsch lernen, aber so spräche man doch nicht, wie das der Kollege da mache. Inzwischen spricht die 3. und 4. Generation Türken in Deutschland schlechter Deutsch als ihre Väter und Großväter. Erwiesenermaßen ist es besonders für Türken schwer, Deutsch zu lernen. Das ihrige hat die jahrelange Multikultikuschel-Politik beigetragen. Ich erinnere mich auch noch daran, dass meine Frau als Erzieherin in einem Kindergarten kurz davor stand, Türkisch lernen zu sollen; da passierte der Anschlag vom 11.09.2001. Plötzlich wurde alles anders, jetzt wird “INTEGRATION” groß geschrieben, dazu gehört die Pflicht für Zuwanderer, Deutschkenntnisse nachzuweisen. Das ist der richtige Weg. Deshalb sollte es auch dabei bleiben, dass Deutsch Pflichtsprache in Kindergärten und Schulen bleibt. Und JEDER, der hier dauerhaft lebt, weil er die Vorzüge und Freiheiten unseres Gemeinwesens nutzen und leben will, sollte sich auch in unserer Landessprache verständlich machen können. Der türkische Ministerpräsident wäre gut beraten, wenn er seine Rede in Köln vor 20.000 Landsleuten auch auf Deutsch übersetzen ließe. Ich habe kein Problem damit, Leute in meiner nächsten Umgebung aufzufordern Deutsch zu reden, vor allem wenn ich den Eindruck habe, dass sie mit ihrer (türkischen) Muttersprache Heimlichtuerei betreiben.

Egi Laufen am Samstag, 9. Februar 2008 | Abgelegt unter: Allgemein,Politik | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

Rosenmontagseindrücke 2008

Leider hatte Petrus es mit den Narren nicht so gut gemeint wie noch am Vortag, es goss in Strömen. So musste der Glühweinstand im Flur bleiben, die Boxen erhielten einen Überzug (Präser gegen Regen ;) ), trotzdem war die Stimmung gut, dank Lenni landete wieder viel Wurfmaterial vor unseren Füßen; nach ner halben Stunde war dr Zoch aber schon vorbei, das ist in Kohlscheid halt so (ich mein sogar, dass er diesmal noch schneller vorbei war als letztes Jahr). Meine 2. Ladung Quarkpüffelchen fand danach noch einige Abnehmer.

Egi Laufen am Montag, 4. Februar 2008 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

seltener Schnee

Wahrscheinlich eine “Eintagsfliege”, deshalb schnell im Bild festgehalten

seltener Schnee

Egi Laufen am Samstag, 2. Februar 2008 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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