Archiv: Juli 2007
Manchmal ist es fast schon unheimlich, wieviel Glück man haben kann: Kein Stau hat diesmal die Anreise in den Urlaub behindert, das Wetter war bis auf einen Tag super (12 von 13 Tagen am Strand verbracht!), der Kleine war goldig und wir mussten den Urlaub nicht vorzeitig abbrechen. Auf der Rückreise haben wir wieder unsere lieben Freunde in Wennigsen besucht, wo es wieder ein reichhaltiges Frühstück gab (dickes DANKE nochmals, liebe Ursula und lieber Juppi). Eine einzige Baustelle hat für eine kleinere Behinderung gesorgt, sonst gings auch bis nach Hause problemlos.
Auch sonst entwickeln sich die Dinge positiv, das Haus meiner Mutter hat einen Käufer gefunden, unsere Tochter hat eine Praktikumsstelle in Frankfurt (mit Bezahlung!), was soll ich sagen? – Merci, wa!
Wohin gehst Du, katholische Kirche? – Meine Hoffnung, doch bald die eucharistische Mahlgemeinschaft auch mit Protestanten feiern zu können, kann ich wohl auf absehbare Zeit in den Wind schreiben. Nach den beiden jüngsten Verlautbarungen aus Rom ist klar, wohin die Reise geht: zurück hinter das Zweite Vaticanum. Für die erzkonservativen Katholiken, unter ihnen etliche Priester, die meist nach 1965 geboren sind(!), hat der deutsche Papst erlassen, worauf sie schon lange gewartet haben. Ihnen ist egal, ob sie zuletzt sogar ganz allein, dem Volk abgewandt, am Altar stehen. Es gibt aber auch einige Gläubige, die diese Entwicklung gut finden. Ich gehöre nicht zu diesen. weiterlesen… »
Voller Stolz geben wir bekannt, dass unsere Tochter Christina ihr I. Jura-Examen mit Bravour bestanden hat. Unser besonders herzlicher Glückwunsch nach Gießen, liebe Christina, und viel Erfolg für die weitere Zukunft, Deine Eltern.
[Ergänzung 09. Juli 2007] Die “glänzende Anerkennung” in Gestalt eines bleibenden Wertes steht Dir gut. Das Wochenende mit euch war schön. Hoffentlich geht alles Weitere nach Deinen Vorstellungen und Wünschen. Wir halten jedenfalls die Daumen.
= die Zeit fliegt bzw. flieht. Wer es noch nicht bemerkt hat: Von 2007 ist schon wieder die erste Hälfte Geschichte, vorbei, zerronnen zwischen unseren Fingern, wie Sandkörner. Offensichtlich merkt man das mit zunehmendem Alter immer intensiver. Die Weisheiten der Alten (Römer) drücken das markant aus; zum Glück haben sie auch die passende Haltung als Gegengewicht parat: carpe diem = nutze (pflücke) den Tag. Jeden Tag als Geschenk sehen, hilft evtl. auch. “Jeder Tag, an dem du gelacht hast, ist kein verlorener Tag”; anstelle von “lachen” ist “lieben” in seiner ganzen Bandbreite auch ein gutes Rezept, meiner Erfahrung nach… Also, nicht jammern und der vergangenen Zeit nachtrauern, nach vorn schauen und dankbar sein für jeden Tag, den man leben darf.

