Archiv: November 2006
Ich freu mich jetzt schon riesig auf das Weihnachstspezial von Jürgen Beckers alias Jürgen B. Hausmann am 19.12.06 in der Alsdorfer Stadthalle. Gestern hat er schon den voll besetzten Eurogress begeistert. Hier ein paar Zitate: Lametta („Datt is Pisselskram“), Christbaumkugeln („Wir sagen Bollen an denen“) und Schnüzen („Frechheit, dass das Cholestrin sich unter dem Decknamen „Marzipan“ auch noch als Obst verkleidet“).
Geht die Konversation über das allzeit bereite „Ja das is dich immer was, wa?“ hinaus, dann offenbart der Hausmann seinem Dalmatiner: „Wa Liebe, du kriess auch watt von et Chrisshündsche.“ (aus dem Artikel der heutigen AZ). Nach dem 19.12. mehr dazu…
… besonders auch für Minderheitsmeinungen und Minderheiten. Der Bundespräsident kritisiert – mE zu Recht – Rüttgers Vorstoß zum ALG I, wird aber von seinen eigenen (CDU-)Leuten dafür mit Missachtung gestraft, vom politischen Gegner gelobt und von der Opposition in Schutz genommen. Das Schächten wird muslimischen Metzgereien gegen den im Grundgesetz verankerten Tierschutz (weiterhin) gestattet (Religionsfreiheit vor Tierschutz!), von einem obersten Gericht so verkündet. Zwei Beispiele für das Funktionieren unserer Demokratie; es fällt zwar bisweilen schwer, das alles auszuhalten (lat. zu tolerieren), aber das zeichnet unser System eben aus!
Wie im letzten Jahr trafen wir, meine Klasse und ich, uns auch dieses Jahr im Oberstufenkeller zu einem lustigen Beisammensein. Jeder hatte etwas zum Schmausen mitgebracht, ich die Getränke. Auf dem Programm stand das Herrichten des Adventskranz für das Foyer und ein bißchen Tanzunterricht. Von den 27 Jungen und Mädchen waren immerhin 23 dabei. Und die hatten alle reichlich Spaß. Diesmal ist keiner negativ aufgefallen, überhaupt hat sich die Klasse aus meiner Sicht sehr zum Positiven entwickelt. Das freut den “Klassenpapa”!
Zu meiner kleinen Fotogalerie: HIER
de mortuis nil nisi bene – mehr ist dazu meinerseits nicht zu sagen!
Dazu schreibt mein Freund Prof. Dr. Gerd Groten einen interessanten Leserbrief in der AZ vom 04.11.06:
Einige sind Weltelite, aber nicht im Grundstudium
Die RWTH ist (noch) keine Elite–Uni, wozu Dr.-Ing. Gerd Groten aus Herzogenrath Stellung bezieht:
Es schmerzt einen Ehemaligen der RWTH schon, wenn seine Alma Mater nicht zur Elite gekürt wird. Ist man doch stolz, weltweit RWTH’ler zu treffen. Erinnerungen werden ausgetauscht z.B an „Schulz-Grausam“, bei dem die Durchfallquote in Mechanik mit dem Alter synchron wuchs. Die 50 Übungsgruppen zeitgleich im Audimax glichen dem Tivoli. „Nur die Harten kommen in den Garten“, ist man sich einig. Von der Masse der Kommilitonen, die auf der Strecke geblieben ist, spricht niemand mehr. 30 Jahre später sucht mein Sohn eine gute Uni für Maschinenbau. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Er folgt dem väterlichen Rat. weiterlesen… »

