Archiv: Mittwoch, 27. September 2006
Heute im Mittagsmagazin des WDR2 gehört; Herr Gerhardt spricht mir aus der Seele:
Islam-Debatte: Toleranz nicht mit Schwäche verwechseln
Autor: Kurt Gerhardt
Wir nennen die Dinge nicht beim Namen; wir kneifen zuviel. Und zweitens wissen wir nicht, wofür wir stehen; uns fehlt es an Selbstbewusstsein. Es ist ganz klar, dass man Leuten, die sich so verhalten, auf der Nase herumtanzt.
Wie lange haben wir gebraucht, um die Binsenweisheit durchzusetzen, dass, wer auf Dauer in Deutschland leben will, Deutsch können muss? Bis wir soweit waren, haben wir uns dreimal selbst gegeißelt, unter Anleitung der Grünen, weil Deutsch zu fordern rassistisch sei.
Wir verhandeln mit der Türkei über einen Beitritt zur EU, mit einem Land, in dem christliche Kirchen nach wie vor in ihren Rechten beschnitten werden. Wir lassen es zu, dass auf unseren Straßen immer öfter muslimische Männer ihre Frauen und Töchter in Gewändern mit Sehschlitzen ausführen – eine Zumutung, und eine Menschenrechtsverletzung obendrein.

